Auch Katzen mit Rohfleisch ernähren?

a cat eating raw meat

Die Katze ist im Vergleich zum Hund ein reiner Fleischfresser.

Sie nimmt neben dem Fleisch und den Knochen ihres Beutetieres nur sehr wenig zusätzlich auf, was beim Hund eine völlig andere Geschichte ist. Denn der Hund frisst bei seinem Beutetier z.B. auch bestimmte Innereien wie Pansen und Blättermagen mit, welcher bei den Pflanzenfressern mit größeren Mengen vorverdauter Nahrung gefüllt ist.

Dadurch bezieht der Hund – im Gegensatz zur Katze – größere Mengen vorverdauten pflanzlichen Nahrungsbrei aus dem Mageninhalt. Diese pflanzlichen Inhaltsstoffe in der Hundefütterung werden vor allem mit Gemüse und Obst ersetzt. Der pürierte Speisebrei versorgt den Hund auch mit Vitaminen. Im Gegensatz zum Hund kann die Katze keine Kohlenhydrate verwerten. Ballaststoffe (die auch das Gemüse oder der vorverdaute Speisebrei der Beutetiere liefert) nimmt die Katze zum Beispiel mit dem Fell der Maus auf.

Die Katze benötigt also keine Kohlenhydrate, sondern lediglich Ballaststoffe in ihrer Nahrung, welche der Anregung der Darmtätigkeit dienen.

Anders als beim Hund deckt die Katze, als ehemaliger Trockengebietsbewohner, ihren Flüssigkeitshaushalt durch die Nahrung und nimmt nur wenig Wasser zusätzlich auf. Ihre Nahrung muss also sehr „feucht“ sein. Aus diesem Grund empfehlen wir immer einen Schluck Wasser mit über das Fleisch zu geben. Unerlässlich bei der Katze ist die Zufütterung von Taurin- Methionin- Arachidonsäure- Niacin- und Argininquellen. Diese sind für die Katze essentiell.

Natürliche Quellen für diese wären z.B. Meeresfrüchte wie z.B. Garnelen, Thunfisch, Muskelfleisch besonders Herz, Leber, Geflügelfleisch, Ei und andere.

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