Welche Mengen für den Hund?

Hund steck Zunge heraus

Man sagt, dass ein Hund bei normaler körperlicher Anstrengung etwa 2 – 3% seines Körpergewichtes täglich an Nahrung zu sich nehmen sollte. Davon sollten 60 – 80% Fleisch und fleischige Knochen und
der Rest Gemüse und Obst (wobei der Schwerpunkt auf Gemüse liegen sollte) sein. Die Fleischmenge sollte in einem ausgewogenem Verhältnis aus Muskelfleisch, durchwachsenem Fleisch und Pansen /Innereien bestehen.

Besondere Beachtung sollte hier der Fettgehalt des Fleisches finden, denn aus diesem bezieht der Hund gesättigte Fettsäuren, d.h. Energie in Reinform. Das Fleisch sollte einen Fettgehalt von 15 – 25% haben. Bekommt der Hund mageres Fleisch mit einem zu niedrigen Fettanteil muss er die benötigte Energie aus Proteinen beziehen. Proteine liefern weniger Energie.

Problematischer ist hingegen, das bei der Energiegewinnung aus Proteinen Abfallstoffe entstehen, die der Hund dann über Leber und Nieren abbauen muss. Die Belastung für den Stoffwechsel steigt was auf Dauer zu einer Überlastung der Ausscheidungsorgane führen kann.

Passen Sie die Menge des Futters Ihrem Hund individuell an. So sollten Leistungshunde, wie z.B Schlitten- oder Hütehunde in Arbeit aufgrund Ihres hohen Energiebedarfs, anders ernährt werden als ein Haushund auf dem Sofa . Wenn Sie sehen, dass Ihr Hund abnimmt, füttern Sie mehr, wenn Sie sehen, er nimmt deutlich zu, geben Sie ihm weniger.

Aber bleiben Sie in den angegebenen Verhältnissen.

Bei einer Umstellung auf Rohfütterung ist es möglich, dass Ihr Hund in den ersten 2 – 3 Wochen abnimmt. In der Regel nimmt er dieselbe Menge an verlorenem Gewicht allerdings danach auch wieder zu, ohne dass Sie ihm mehr Futter geben müssen. Das hat u.a. mit dem Ausscheiden des eingelagerten Wassers im Körper und der Umstellung der Darmflora zu tun. Sollte dies nicht geschehen überprüfen Sie den Fettgehalt des Fleisches, oft liegt hier der Grund für das Abnehmen des Hundes. Sollte der Fettgehalt zu niedrig sein, füttern Sie Stück für Stück mehr Fett mit z.B. Fit-BARF Rinderfett dazu, um den Hund langsam an die Umstellung zu gewöhnen.